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SŁOWOTWÓRCZY POTENCJAŁ SAKRONIMÓW (W POLSKIM, SŁOWACKIM, CZESKIM I NIEMIECKIM)

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dc.contributor.author Nagórko, Alicja
dc.date.accessioned 2018-01-21T10:01:41Z
dc.date.available 2018-01-21T10:01:41Z
dc.date.issued 2012
dc.identifier.uri https://hdl.handle.net/20.500.12528/377
dc.description.abstract Als sprachliches Indiz fur die zentrale Position eines Lexems im religiosen Diskurs wird seine Verankerung im gesamten lexikalischen System angesehen, u.a. auch seine wortbildende Aktivitat. Religiose Keywords stellen eine Ausgangsbasis fur ganze Ketten von Derivaten und Komposita dar, was sie von peripheren Wortern unterscheidet. Als besonders produktiv erwei- sen sich solche prototypischen Sakronyme wie beichten, Engel, Evangelium, glauben, Gott, heilig, Himmel, Kreuz, Sunde, taufen. Zugleich tragen die von ihnen abgeleiteten Derivate zur Sakularisierung (Profanisierung) der Bedeutung bei: somit tangiert die Wortbildung die fur die Forschung aktuelle Fragestellung der sprachlichen Sakularisierung (mit diesem Phanomen be- schaftigt sich seit Oktober 2009 eine Forschergruppe an der Humboldt-Universitat zu Berlin). Im Beitrag werden einige ausgewahlte religiose Keywords untersucht, aus deren Vernet- zung im Rahmen eines Wortbildungsnestes Ruckschlusse im Hinblick auf konzeptuelle Zusam- menhange gezogen werden konnen. So sind z. B. in den westslawischen Sprachen Aquivalente der Worter ‘Taufe’ - ‘Pate’ - ‘Christ’ auch morphologisch und genetisch miteinander verbun- den. Die Ausgangsbasis fur die hier vorgenommene Analyse stellen Wortbildugsworterbucher des Polnischen dar, die mittlerweile fur den kompletten Wortschatz - nach Derivationsnestern geteilt - zur Verfugung stehen. Es wurden folgende Probleme hinterfragt: a) die Darstellung einiger Lemmata als simple Ausgangsworter, vor allem die strittige Motivationsrichtung (Verb ^ abstraktes Substantiv oder umgekehrt? - vgl. inkonsequente Entscheidungen Taufe ^ taufen, aber beichten ^ Beichte), b) die Polysemiefrage, da diese unkritisch aus alteren Lexika ubernommen wurde (siehe poln. dusza ‘Seele’), c) die Relevanz der genetischen Abstammung eines Wortes fur seine synchrone Motiviertheit (vgl. geifieln). Selbstverstandlich ist die Religiositat keine linguistische Kategorie. Auch in der Wort- bildung stehen keine Sondermittel zur Verfugung. Man kann dennoch Paare von Derivaten finden, die sich voneinander nach dem Merkmal ‘sakral’ - ‘weltlich’ unterscheiden. Interessant ware es ebenfalls, den Bedarf an Neologismen zu untersuchen, der wenigstens im Bereich der Religionssoziologie besteht (vgl. poln. moherowe berety).
dc.publisher Филолошки факултет Универзитета у Београду
dc.subject język polski
dc.subject język niemiecki
dc.subject język słowacki
dc.subject język czeski
dc.subject słowotwórstwo
dc.subject potencjał słowotwórczy
dc.subject Polish language en_US
dc.subject German language en_US
dc.subject Slovak language en_US
dc.subject Czech language en_US
dc.subject word formation en_US
dc.subject word formation potential en_US
dc.title SŁOWOTWÓRCZY POTENCJAŁ SAKRONIMÓW (W POLSKIM, SŁOWACKIM, CZESKIM I NIEMIECKIM)
dc.type Book chapter en_US


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